Am Wegesrand in den Bergen Teneriffas blühen die Wiesenblümchen. Eine leichte Brise Wind mit Sonnenschein, dazu die Wiesenblümchen wirken auf mich zum Fotografieren einladend. So machten wir eine Pause. Ich schnappte mir meinen Fotorucksack*, aktivierte meine Nikon Z7 Kamera* mit dem 105 mm Nikkor Makroobjektiv* und ging auf Entdeckungstour.

Flora in Struktur

Ein frisches Farnblatt entfaltet sich
Ein frisches Farnblatt entfaltet sich

Das einzig ärgerliche dabei war, dass die Sonne doch noch ziemlich weit oben am Himmel stand und schien recht grell dabei. Das hielt mich aber trotzdem nicht davon ab, mich mal am Wegesrand mit der Kamera* hinzuhocken. Einfach um mal zu schauen, was es hier am Rande des Feldes so alles an Flora und Fauna zu entdecken gibt.

Auch immer wieder interessant finde ich die Gebilde der Natur. Wie hier beim jungen Farn zum Beispiel, der seine Enden noch nicht entfaltet hat. Pflanzen können richtig schöne Strukturen haben, besonders dann, wenn sie noch in der Entfaltungsphase sind.

Zartes rosa Blümchen im Grünen
Zartes rosa Blümchen im Grünen

Ich bin immer noch auf der Suche nach interessanten Motivkombinationen von Flora und Fauna. Und wie so häufig, kommt erst mal der Gedanke auf, dass hier kaum was los ist. Aber dann, man muss sich nur ein paar Minuten die Zeit nehmen und entspannt einfach nur aufmerksam da sitzen. Dann entdeckt man sie auch, die kleinen Motive, wie Käfer und Insekten.

Käfer und Insekten am Wegesrand

Feuerwanze auf grünem Blatt
gestreifte Schwebfliege auf rosa Blüte

Als ich gerade das zarte rosa Blümchen im Grünen fotografierte, hörte ich ein summen. Aha, also doch jemand hier. Da entdeckte ich auch schon die kleine gestreifte Schwebfliege auf einer der anderen Blümchen. So kniete ich mich vorsichtig auf den Boden und positionierte die Nikon Z7 Kamera* mit dem Makroobjektiv* parallel zur Fliege.

Feuerwanze auf grünem Blatt
Feuerwanze auf grünem Blatt

Nicht unweit davon sah ich dann eine Feuerwanze. Zuerst war sie im grellen Sonnenschein. Ich wechselte die Position. Dann aber versteckte sie sich immer mehr ins hohe grüne Gras. So hatte ich zwar die Grashalme als Hindernis, aber dafür schien die Sonne nicht mehr direkt auf den der Panzer der Feuerwanze. Kurz darauf war sie auch schon unterm Blatt verschwunden.

schwarz-gelb gestreifte Schwebfliege auf gelber Blüte
schwarz-gelb gestreifte Schwebfliege auf gelber Blüte

Da hatte ich aber schon mein nächstes Motiv entdeckt. Es war eine schwarz-gelb gestreifte Schwebfliege auf einer gelben Blume mit schwarzem Punkt in der Mitte. Diese Kombination fand ich passend. Und hielt die Situation mit einem Schnappschuss fest. Für mehr hatte es leider nicht gereicht. Denn die Schwebfliege flog schon wieder weg. Schade eigentlich, aber in der Makrofotografie halten die Motive äußert selten tagsüber still 😉 .

Mohnblumen am Feldrand

Am Feldrand waren auch recht viele Mohnblumen in lila und orange. Sie wehten mit dem Wind leicht hin und her. Die kleinen gelben Staubbeutel waren noch recht frisch. Auch sieht die Narbe in der Blütenmitte dazu richtig spannend aus.

lila Mohnblüte im grünen Feld
lila Mohnblüte im grünen Feld

So wartete ich auf einen Moment, wo der Wind mal eine kurze Pause einlegte und legte dann den Fokus auf die vorderen Staubblätter zusammen mit der Narbe. Das saftige Grün im Hintergrund mit etwas braun vom Feld passte gut zusammen.

orange Mohnblüte im Sonnenlicht
orange Mohnblüte im Sonnenlicht

Die orange Mohnblume wirkte, als ob sie vom Sonnenlicht richtig angezogen wird. Auch hier legte ich den Fokus wieder auf die Narbe mit den vorderen Staubblättern zusammen. Hier ist der Hintergrund etwas anders. Der braune Mutterboden vom nicht bewirtschaftetem Feld, der Grünstreifen in der Mitte vom nächsten Feldabschnitt und der Himmel bzw. das Meer als oberster Streifen. Eine Kombination, die mir richtig gut gefällt.

Gerade bei den Mohnblumen habe ich immer wieder das Histogramm kontrolliert, damit mir die Lichter in den Farben (speziell das rot) nicht ausgefressen sind. Ansonsten verlieren sich die schönen intensiven Farben.

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