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Blauohr-Honigfresser
Den Blauohr-Honigfresser zwischen den vielen, zum Teil sehr aufgeweckten Papageien in der Katandra (im Loro Parque) zu entdecken? Das Bedarf schon einer geduldigen Beobachtungsgabe. Ich brauchte viele Anläufe, den recht scheuen, schnellen und unruhigen Vogel gut vor das Objektiv zu bekommen.

Da heute am späten Nachmittag kaum noch Besucher da waren, war meine Chance endlich da. Da saß er nun hoch oben in einem Baumgipfel. Der Blauohr-Honigfresser blieb zum Glück da auch ausnahmsweise mal etwas länger sitzen und nach einigen Probe-Aufnahmen (Histogramm-Auswertung) hatte ich meine Einstellungen gefunden. Denn die nicht so günstigen Lichtverhältnisse machten es mir nicht so wirklich leicht.

Aber nun hatte ich ja meine Einstellungen gefunden und genau in diesem Moment drehte sich der Blauohr-Honigfresser zu mir um. Na das ist doch mal was. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Diese Perspektive ist ja noch viel ansprechender. Leider (wie immer) war es nur ein super kurzer Moment, aber ich hatte ihn erwischt und dann …

schaute er auch schon noch oben. Und ich wusste sofort, dass ist seine Abflug-Position. Ja, und so war es dann leider auch. Er flog dann einfach weg. Danach hatte ich dann leider keine weitere Möglichkeit mehr gefunden, ihn noch mal so relativ dicht vor die Linse zu bekommen. Ja so ist das mit der Naturfotografie…
Trotzdem – Mein Fazit des Tages war:
Ich brauchte hier zwar wirklich viele Anläufe, um doch gerade mal 3 recht ansprechende Fotos vom Blauohr-Honigfresser in den Kasten zu bekommen. Sehr viele weitere Fotos waren totaler Ausschuss. Ja, gerade bei kleinen, scheuen Vögeln braucht man verdammt viel Geduld und vor allem sehr viel Glück. Aber irgendwann ist es dann soweit 🙂
So, nun habe ich den Kuhreiher (Ibis) beim Brüten schon fotografiert und jetzt auch endlich den Blauohr-Honigfresser erwischt. Aber einer fehlt mir noch…
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