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Unsere erste Nachtaufnahme
in Hamburg in diesem Sommer

Magdeburger Hafen – Duckstein Festival

So fuhren wir nur endlich los, rein in die Stadt Hamburg. Der Abend war schön. Die Wolkendecke riss kurz etwas auf und die letzten Sonnenstrahlen leuchteten noch am Himmel. Wir kamen mit unserem kleinen Cabrio, offen natürlich, über die Elbbrücken in die Stadt gecruist und kamen in der Speicherstadt im Magdeburger Hafen mit Blick auf das Maritime Museum an.

Speicherstadt Maritimes Museum s/w
Speicherstadt Maritimes Museum (f/18, 20 Sek., ISO 100, 50mm, ND64) – Kamera: NIKON D750, Objektiv: AF-S NIKKOR 24-120mm

Wir haben uns schon tagelang, nein wochenlang, auf die Abend- und Nachtfotografie in Hamburg, speziell in der Speicherstadt gefreut.

Freute mich über die Lichter-Stimmung am Himmel und dann der Schreck: Wieso sind da Festzelte? Es war das Duckstein Festival. Ich war erstmal entsetzt. Meine Idee – futsch. Doch dann stellte ich fest: Das hat ja auch was. Eine ganz andere Stimmung, auch schön. Wir stellten das Auto ab. Liefen über das Festival bis zur Magdeburger Brücke, da ich den Blick von hier so schön fand.

Schnell baute ich mein Stativ* auf und befestigte die Nikon Kamera* mit dem 24-120mm Objektiv* dran. Dann stellte ich fix die Einstellungen für die Nachtfotografie ein, da die Wolken wohl gleich auch noch das letzte abendliche Sonnenlicht im Magdeburger Hafen verschlingen werden.

Das Maritime Museum und der Magdeburger Hafen

Speicherstadt Maritimes Museum
Speicherstadt Maritimes Museum (f/18, 20 Sek., ISO 100, 50mm, ND64) – Kamera: NIKON D750, Objektiv: AF-S NIKKOR 24-120mm

Das schwierige war nur, wir standen auf einer Brücke. Jedem Fotografen wird gesagt.

Stehe nie auf einer Brücke mit Stativ wegen der Schwingungen, aufgrund des Straßenverkehrs.
Am Schlimmsten sind die Busse und die großen LKWs.

Der Verkehr war am Abend zum Glück recht gering. Und trotzdem schlug auch hier Murphys Gesetz zu. Immer wenn ich fast mit der Belichtungszeit durch war, kam ein Auto oder sogar ein Bus und die Brücke fing an zu vibrieren. So kam es mir zumindest vor und die Aufnahme war für die Tonne, da das Foto dann verwackelt ist.

Ein anderer Blickwinkel, abseits der Brücke hätte aber nicht diesen schönen Bildausschnitt ergeben. Aber irgendwann hatte ich dann auch mal Glück. Und konnte so mein Foto ohne Schwingungen machen und damit wurde es dann auch scharf abgelichtet.

Das Lighthouse Zero in der Hamburger Hafencity

Wohnturm-Elbe (fotografiert von Thorsten Carlsson)
Wohnturm-Elbe (fotografiert von Thorsten Carlsson)

Thorsten war schon auf weiterer Motivsuche und fotografierte auf der anderen Seite diesen Wohnturm. Das Lighthouse Zero in der Hamburger Hafencity, ein absoluter Hingucker – das keiner übersehen kann.

Und weil es der erste Abend war, konnte ich nicht genug bekommen und zogen zu Fuß weiter. Dann ging es weiter in die Hafencity zum Sandtorhafen…

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