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Hamburgs Öltanker-Hafen mit der Nikon Z7 fotografiert

Die Lust die neue Systemkamera Nikon Z7* weiter auszuprobieren, war größer, als die beginnende Müdigkeit. Wir hatten gerade die allerersten Fotoaufnahmen mit meiner neuen Nikon Z7 am Heizkraftwerk Vattenfall aufgenommen. Und Dank des FTZ-Bajonett Adapters* kann ich mein Sigma Art 24-70mm Objektiv* – wie gewohnt – weiter nutzen.

So fuhren wir nun vom Heizkraftwerk Vattenfall weiter durch den Hamburger Hafen. Aber diesmal wollten wir nicht die typischen Fotospots aufsuchen, sondern mal schauen, was es sonst noch so zu entdecken gibt.

Kattwykhafen in der Nacht | OIL-TANKER HARRISON BAY und BRO NIBE
Kattwykhafen in der Nacht | OIL-TANKER HARRISON BAY und BRO NIBE

Vom Moorburger Hauptdeich fuhren wir über die Kattwykbrücke zum Kattwykhafen. Und wie es immer so ist, war diese gerade wegen Schiffsverkehr gesperrt.  

Das machte aber nichts, denn ich mag solche Schiffsdurchfahrten sehr gerne. So schauten wir zu, wie die Schiffe die Süderelbe passierten. Besonders in den Nachtstunden mit den vielen Hafenlichtern ist solch eine Durchfahrt doch irgendwie noch viel schöner anzusehen. Und die Atmosphäre des Hamburger Hafens kommt nachts damit auch viel besser zur Geltung. Also hieß es nur, die Müdigkeit noch ein kleines bisschen in Zaum zu halten.

Aber das Fotografieren mit Stativ hat ja manchmal so seine Tücken…

Nachtlichter in Hamburg Kattwykhafen - Tankschiffe - OIL-TANKER HARRISON BAY und BRO NIBE
Nachtlichter in Hamburg Kattwykhafen – Tankschiffe – OIL-TANKER HARRISON BAY und BRO NIBE

Gleich nach der Kattwykbrücke ist der Kattwykhafen. Dort angekommen, sah ich diese zwei Öltanker im Kattwykhafen liegen. Diese vielen Lichter auf den Schiffen fand ich super und dazu die weiteren Hafenlichter ergeben doch ganz schön viele Blendensterne auf einen Haufen. Es war nicht ganz einfach einen optimalen Standpunkt zu finden, denn irgendetwas war irgendwie immer im Weg. Nach einigem hin und herlaufen hatten wir uns dann für diesen Standort entschieden. Aber die Freude sollte leider nicht lange anhalten.

Denn nicht weit vom Kattwykhafen entfernt ist eine Autoverladung. Also besser gesagt, gleich dahinter als Sackgasse. Als wir die ersten Fotos gemacht haben, passierte natürlich das was kommen musste. Auf einmal fuhren ständig Transport-Züge an uns direkt vorbei und das in sehr kurzen Abständen. Diese Wagons waren voll beladen mit lauter neuen Autos, die dann mit dem Schiff weiter hinaus in die große weite Welt transportiert werden.

Schiffe nachts im Kattwykhafen - OIL-TANKER BRO NIBE
Schiffe nachts im Kattwykhafen – OIL-TANKER BRO NIBE

Es war zwar interessant anzusehen. Beim Fotografieren in der Nacht mit Stativ hat das natürlich aber einen echt ägerlichen Haken. Das Vorbeifahren der Züge ergab somit ständig Erschütterungen auf dem Boden. Und diese Vibration übertrugen sich dann eben auch auf das Stativ.

Logischerweise waren dadurch diese Fotos dann gleich für den Papierkorb. Denn jede noch so kleinste Bewegung / Vibration macht sich als Unschärfe auf dem Foto logischerweise erkennbar. Aber so ist das nun mal mit den Hürden beim Fotografieren. Es wäre es ja auch schon fast irgendwie langweilig, wenn alles immer glatt gehen würde  😉

Meine Fotoeinstellungen mit der Nikon Z7 für den Kattwykhafen…

Diesen Blendeneffekt (Lichtersterne) erreicht man, indem man die Blende sehr weit schließt. Ich nutze dafür sehr gerne die Blende f/16. Die ISO 100, um das Bildrauschen zu vermeiden und die Zeit errechnet sich durch das Auswerten des Histogramms, sobald das Foto gemacht wurde.

Mit der Auswertung des Histogramms kann ich schnell erkennen, ob das aufgenommene Foto unter- bzw. überbelichtet ist. Aber auch um sehen, ob störende Spitzenlichter mit aufgenommen habe. Denn die vielen Lichter sind schon ein harter Kontrast zum dunklen Nachthimmel.

Ein Stativ* ist ein ABSOLUTES MUSS und ein Fern- bzw. Kabelauslöser* sind von Vorteil. Alternativ kann man aber auch den Selbstauslöser bzw. die Spiegelvorauslösung an der Kamera direkt einstellen, sodass die Kamera erst 2 Sekunden später auslöst. Somit vermeidet man ebenfalls Verwackler, welche durch das Drücken des Auslösers für 1-2 Sekunden an der Kamera verursacht werden kann.

Blick auf die Verteilungsrohre und das Vattenfall Heizkraftwerk

Während dieser ewig lange – gefühlt nicht aufhörend wollende rollende 😉 – Auto-Transportzug an uns vorbei fuhr, schaute ich mich um. Auf der anderen Seite war eine Anordnung von vielen Rohren dicht nebeneinander zu sehen. Dahinter „rauchte“ – wie immer – das Heizkraftwerk von Vattenfall.

Dieser weiße Schornsteinrauch ist häufig von überall aus über Hamburg und Umgebung zu sehen. Was gerne auch schon mal auf Fotos störend sein kann. Das erinnerte mich auch an mein schönes Panoramafoto an der Hamburger Außenalster, als der DESY Laser zu sehen war. Da fand ich diesen Rauch auch sehr störend.

Industriehafen Hamburg in der Nacht - Im Hintergrund das Heizkraftwerk Vattenfall.
Industriehafen Hamburg in der Nacht – Im Hintergrund das Vattenfall Heizkraftwerk © www.ManjaCarlsson.com – All rights reserved. – 13 Sek | f/8 | ISO 100 | 38mm (Kamera: NIKON Z7 + Objektiv: Sigma Art 24-70 mm F2.8 DG OS HSM)

Und dann fragte ich mich: Wohin die ganzen Rohre denn so gehen? Mit einer Karten App kann man sich wunderbar den Hamburger Hafen von oben anschauen.

Ich war erstaunt, wie viele Rohre sich dort so ihre Bahnen durch den Hamburger Industrie- und Ölhafen schlängeln. Es ist eine wahre Vernetzung.

Nun reichte es mir endgültig mit den vorbeifahrenden Auto-Transportzügen. Denn es kam immer noch ein Autozug nach dem anderen… Ja und immer dann, wenn das Foto gerade nach einigen Sekunden Aufnahmezeit fast fertig gewesen wäre. Es war ein wahres Katz und Mausspiel mit der Zeit. Kommt nun wieder gleich ein Zug oder nicht? War ständig die Frage. Wir gaben dann auf und verließen damit den Kattwykhafen.

Auf dem Heimweg noch ein Fotospot im Hamburger Hafen – die Elbbrücken

Wir fuhren weiter durch den Hafen von Hamburg und kamen dann am Ende bei den Hamburger Elbbrücken raus.

Elbbrücken Hamburg nachts mit Blick auf den Bahnhof der U4 Elbbrücken
Elbbrücken Hamburg nachts mit Blick auf den Bahnhof der U4 Elbbrücken

Dort sah ich die Elbbrücken mit der neuen U-Bahnstation Elbbrücken von der neuen Linie U4. Wir waren zwar schon recht müde, aber dieses Motiv wollten wir dann doch noch gerne als Abschluss einfangen.

Die Nikon D750 Kamera* ist schon richtig gut, aber die Nikon Z7 Kamera* setzt doch nochmal eins obendrauf. Ich bin total von der Schärfe beeindruckt. Auch die Qualität ist doch noch mal ein ganz anderer Schnack. Die Bedienung ist bis auf ein oder zwei Dinge sehr ähnlich, sodass es keine große Umgewöhnung auf die Nikon Z7 Kamera* war.

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